Kosten – Anwaltswahl – Versicherung

Über Geld spricht man nicht, man hat es?

In Anlehnung an Paul Getty

Über Geld spricht man nicht? Doch, wir tun es!

Wir halten nichts von vorgefertigten Formularen und von “Arbeit von der Stange”.  Unsere Kunden (Mandanten) wollen das übrigens auch nicht. Sie bekommen Handarbeit durch Ihren Wunschanwalt und weit über ein Jahrzehnt Erfahrung – “Chefarztbehandlung” also.

Sprechen wir jetzt hier über Geld. Und gleich danach über Rechtsschutzversicherungen.

Wir stellen bei Privatpersonen einen

Stundensatz in Höhe von 298 Euro einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer
für jede unserer anwaltlichen Tätigkeiten (Beratung, Widerspruch, Klage, Rechtsmittel, Disziplinarsache) in Rechnung.

Ein Stundensatz zwischen 250 Euro netto und 300 Euro netto für die anwaltliche Tätigkeit wird von den Gerichten in Ballungsräumen übrigens als angemessen und als üblich angesehen.

Zahlt das die Rechtsschutzversicherung? Nur einen Teil.

Auch wenn Rechtsschutzversicherungen gerne formulieren, dass sie Kosten aufgrund einer geschlossenen Vereinbarung nach Stundensatz nicht übernehmen, so geben Rechtsschutzversicherungen wenigstens die Gebühren nach RVG dazu.

Wir erläutern den Umstand, dass eine Rechtsschutzversicherung oft nur einen Teil der Anwaltskosten übernimmt, an zwei Beispielen zu Beratung, denn beim Einzelnen führt es aus Enttäuschung vorschnell zum Vorwurf falscher Abrechnung.

  • Beispiel (selten): o h n e vereinbarte Selbstbeteiligung gibt Versicherung einmalig höchstens 249,90 € zu unserer Rechnung über 60 Minuten Rechtsberatung in Höhe von 298,00 €
  • Beispiel (häufig): m i t vereinbarter Selbstbeteiligung gibt Versicherung nur 99,90 € zu unserer Rechnung über 60 Minuten Rechtsberatung in Höhe von 298,00 €, denn 249,90 € einmaliger maximaler Zuschuss – 150 € vereinbarte Selbstbeteiligung = 99,90 € Auszahlung.

Die Erstattung (Zuschuss) der Rechtsschutzversicherung ist niedriger als der Betrag in unserer Rechnung.

Der Mandant und seine Rechtsschutzversicherung (oder seine Gewerkschaft) „teilen“ sich quasi die Anwaltsrechnung.

Es kann aber auch sein, dass ein Problem gar nicht oder noch nicht versichert ist. Dann entfällt natürlich ein Zuschuss.

Beauftragung eines Rechtsanwalts / einer Rechtsanwältin – Anwaltswahl 

Stellen Sie bitte diese Fragen. Danach prüfen Sie bitte für sich, was Ihnen wichtig ist, bevor Sie einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin beauftragen

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1. Fragen Sie genau nach dem Preis.

Wird Ihnen “das Honorar” mit Umsatzsteuer oder ohne Umsatzsteuer genannt? 

Wird die genannte €-Summe für 30 Minuten oder für 60 Minuten veranschlagt? Oder fällt der genannte Preis an, egal wie schnell es geht?

Wird Ihnen der Stundensatz nur für Beratung genannt? Und wie hoch fällt der Stundensatz aus etwa für ein Gerichtsverfahren?

Unser Preis ohne Umsatzsteuer beträgt 250,42 €, unser Preis mit 19% Umsatzsteuer beträgt 298,00 € für ein Informations- und Beratungsgespräch Rechtsberatung von der Dauer von 1 Stunde (60 Minuten).

Dabei wird ein Sockelbetrag zu 149 € pauschal für die allerersten 30 Minuten und danach in 5-Minuten-Taktung abgerechnet.

Wir berechnen 298 € brutto für 60 Minuten Tätigkeit, egal ob wir beraten, klagen oder Rechtsmittelverfahren führen.

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2. Fragen Sie genau nach, welche Leistung angeboten wird.

Geht es nur um eine Erstberatung, die höchstens eine halbe Stunde dauert, zudem werden Ihre mitgebrachten Unterlagen vom Rechtsanwalt gar nicht erst angesehen? Der Bundesgerichtshof sagt dazu: “ist Erstberatung eine pauschale, überschlägige Einstiegsberatung.”

Entpuppt sich das vordergründige „Schnäppchen“ beim genauen Hinsehen als Mogelpackung? Oder reicht Ihnen ein pauschaler überschlägiger Rat vollkommen aus?

Wir bieten direkt im Termin ein ausführliches Informations- und Beratungsgespräch Rechtsberatung mit Blick auf Ihre mitgebrachten Unterlagen, auf die Handlungsoptionen, auf die Erfolgsaussichten und auf die Kosten eines weiteren Vorgehens.

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 3. Fragen Sie genau nach, wer Ihre Angelegenheit persönlich bearbeiten wird.

Hat der Fachanwalt für Arbeitsrecht die gleichen großen Erfahrungen auch im Beamtenrecht oder macht er Dienstrecht nur „ab und zu“?

Berät Sie zum Dienstrecht der langjährig tätige erfahrene Beamtenrechtler?

Oder macht ein anderer den Termin? Welches Rechtsgebiet bearbeitet er üblicherweise? Welche Erfahrungen hat sie? Wann war die Zulassung zur Anwaltschaft? Berufsanfänger? Oder Koryphäe in einem komplett anderen Rechtsgebiet?

Sibylle Schwarz ist seit 2004 Rechtsanwältin. Michael A. Else ist seit 2005 Rechtsanwalt und seit 2010 Fachanwalt für Verwaltungsrecht.

Beide gründeten 2006 else.schwarz Rechtsanwälte Partnerschaft als Kanzlei für Beamtenrecht und Bildungsrecht. Hier ist der Name Programm.

Diese strikte Ausrichtung auf Beamtenrecht und Bildungsrecht bedeutet, dass Ihre Angelegenheit ausschließlich durch RA Else persönlich oder durch RA’in Schwarz persönlich bearbeitet wird.

Es bedeutet zudem, dass Fälle in anderen Rechtsgebieten (zB Miete, Scheidung, Erbstreit) ausnahmslos abgelehnt werden.

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4. Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, kann es vorkommen, dass Ihre Versicherung eine Kanzlei, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin empfiehlt
oder Ihre Versicherung sogar behauptet, dass Sie nur diese genannte Kanzlei aufsuchen dürften.

Die unverbindliche Empfehlung schauen Sie sich bitte sorgfältig an, folgen Sie ihr nicht blindlings.
Der empfohlene ist z.B. Fachanwalt für Arbeitsrecht und nicht der optimale Ansprechpartner für eine beamtenrechtliche Beratung. Oder in schulischen Angelegenheiten wird ein Strafverteidiger von der Versicherung genannt.

Das Versicherungsvertragsgesetz sagt in § 127, dass “(1) Der Versicherungsnehmer ist berechtigt, zu seiner Vertretung in Gerichts- und Verwaltungsverfahren
den Rechtsanwalt, der … frei zu wählen.”

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